Während man in Deutschland in den Parks spazieren geht, auf Bänken sitzt und maximal mal ein bisschen joggt oder mit Kindern spielt, gibt es in vielen Parks in Beijing für jede Freizeitbeschäftigung einen eigens angelegten Bereich. Besonders schön „strolling area“. Frei nach dem Motto: „Bitte hier spazieren gehen.“
17 Millionen Menschen müssen auch mal die Haare geschnitten werden. Daher gibt es neben den vielen kleinen und großen Frisiersalons zahlreiche mobile Friseure. Neben einer neuen Frisur kann hier auch der Bart beschnitten werden. Das alles open air und ganz billig.
Während man in Deutschland mit „Bambussprossen“ einen ekligen, fies muffig-sauren Geschmack verbindet und die Teilchen akribisch aus dem Essen sortiert, sind die frischen Bambussprossen hier in China eine wahre Delikatesse. Sie haben einen leichten sehr frischen Eigengeschmack und schmecken ein bisschen wie eine Artischocke (frisch versteht sich). Und im Frühjahr gibt es den besonders zart schmeckenden Frühlingsbambus. Mhm, wirklich gut!
Viele Chinesen nutzen die Gelegenheit bei der Expo, „an einem Tag einmal um die Welt zu reisen“. Beweisen kann man das dann später mit dem Expoausweis, in den man sich die Stempel aller Länder geben lässt. Leider war es deshalb oft so, dass gar nicht das Land und seine Kultur geschweige denn der Pavillon interessierte, sondern einzig allein die Stempelstelle.
In dieser Woche fand in China das Drachenbootfest statt. Und auch hier in China werden tatsächlich Drachenbootrennen gefahren. Wir nutzten daher die Gelegenheit unseres „Betriebsausfluges“, um einmal das Drachenboot auf dem Houhai zu besteigen.
Das Rennen ist im vollen Gang …

Die ruhmreichen Gewinner legen an (ich bin auch irgendwo dabei – vorletzte Reihe).

Danach haben wir noch in gemütlich chinesischer Atmosphäre das Drama „Deutschland gegen Serbien“ geschaut.
