Sommerzeit ist Regenzeit. Wie aus dem Nichts kann es anfangen zu regnen wie aus Kübeln. Das macht nichts, haben doch die chinesischen Damen im Sommer immer einen Schirm dabei – gegen die Sonne und gegen den Regen.

Kommt man dann mit nassem Schirm in ein Bürogebäude oder ein Geschäft, kümmern sich oftmals gleich mehrere Servicekräfte um das Einpacken des tropfenden Schirms in die so genannten Schirmantitropftüten.

Diese Geldzähl- und Geldprüfmaschine – auch Scheinfachkraft genannt – gibt es in jedem chinesischen Geschäft. Trotz alledem werden die großen Geldscheine immer noch mittels Tastsinns und Sehsinns auf Echtheit geprüft.

Man ribbelt einfach mit dem Daumen über Maos Kragen, fühlt sich dieser rau an, dann ist der Schein wahrscheinlich echt. Gleichzeitig hält man den Schein gegen dass Licht um das Wasserzeichen zu überprüfen.

Der Auszeichnung zum Mitarbeiter des Monates in Deutschland entspricht in China etwa der Auszeichnung zum Modellarbeiter (nur hat dieser noch einen sozialistischen Hintergrund und wird nicht monatlich ernannt).
In sengender Hitze am Straßenrand stehend mussten sich die Kandidaten einer bekannten Beijinger Supermarktkette dafür die Vorträge ihrer Vorgesetzten anhören – neugierig beäugt und fotografiert von vorbeilaufenden Konsumenten.
17 Millionen Menschen müssen auch mal die Haare geschnitten werden. Daher gibt es neben den vielen kleinen und großen Frisiersalons zahlreiche mobile Friseure. Neben einer neuen Frisur kann hier auch der Bart beschnitten werden. Das alles open air und ganz billig.
Im Village/Sanlitun – einer viel frequentierte Expat- und Touri-Meile – gibt es natürlich auch einen Taxistand. Ein roter Teppich, Absperrungen und ein/e freundliche/r Taxieinsteigeaufpasser/in sorgen dafür, dass nicht alle wild einsteigen, wie es ihnen passt, sondern genau an der vorher festgelegten Stelle.