… sind – wie ja bekannt ist – in China eine wahre Delikatesse. Ihnen wird eine medizinische und libidosteigernde Wirkung nachgesagt. Natürlich kann man sie deshalb in Apotheken kaufen, hier halbiert in unverarbeitetem Zustand oder in Honig eingelegt.

Normalerweise kommen sie aber in Suppen auf den Tisch – hier in einer reifen Papaya – und sind dann als solche auch gar nicht mehr erkennbar.

Diese Geldzähl- und Geldprüfmaschine – auch Scheinfachkraft genannt – gibt es in jedem chinesischen Geschäft. Trotz alledem werden die großen Geldscheine immer noch mittels Tastsinns und Sehsinns auf Echtheit geprüft.

Man ribbelt einfach mit dem Daumen über Maos Kragen, fühlt sich dieser rau an, dann ist der Schein wahrscheinlich echt. Gleichzeitig hält man den Schein gegen dass Licht um das Wasserzeichen zu überprüfen.

Wer einen Rollstuhlfahrer dabei hatte, war klar im Vorteil. Denn für Rollstuhlfahrer, Hochschwangere und Familien mit Kinderwagen gibt es in jedem Pavillon einen „Easy Access“. Wir wussten bis dahin gar nicht, dass es so viele Behinderte in China gibt (unseren chinesischen Kollegen war das auch neu)

und siehe da, manch einer schob dann wegen der ungewohnt anstrengenden Rumsitzerei auch mal den Rollstuhl selbst.

Aber auch einige Kinder, die in Kinderwagen gesehen wurden, hatten teilweise schon das Schulalter erreicht.
Selbst die eigenen Produkte bleiben vor Fälschungen nicht verschont, wie das Bild einer vor allem bis in den 80ern berühmten chinesischen Sportschuhmarke eindrucksvoll beweist. Bloß welches ist die Fälschung und welches das Original? ![]()

Übrigends sind die Schuhe aus Baumwolle mit rutschfester Gummisohle gemacht, sie sind sehr bequem, auch mal waschbar – also so richtige gute Beijinger Sommerschuhe… und das Ganze (die Fälschung) für ca. 2,50 Euro.
Während alle Welt sich gespannt fragt, wie wohl das neue Iphone4G aussehen wird, wissen wir es hier in China schon längst – wie diese junge Dame, die lieber unerkannt bleiben möchte, beweist.
Es ist kleiner als das 3G, weiß und aufklappbar, hat keinen Touchscreen (der war ja eh unpraktisch) sondern Tasten und seitlich ein kleines Loch für hübsche Anhänger.