… gibt es in vielen Parks Beijings. Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und Talents treffen sich und geben ihre Arien zum Besten (Hörprobe des Mannes auf dem Bild).
Wir haben keinen Vergleich – weil wir noch nicht in der Pekingoper waren – aber es wird doch relativ schnell klar, dass die Qualitätsunterschiede gewaltig sein dürften. Wir lieben es trotzdem, dass sich Menschen zum Musizieren und vor allem Singen in den Parks treffen. Denn Singen ist einfach nur schön und befreit vom Stress… wie man jedes Mal nach dem Besuch einer Karaokebar feststellen kann.
An einer viel frequentierten sehr lauten Bushaltstelle, an der auch ich immer aussteigen muss, sitzt oft an Wochenenden ein alter Mann und spielt virtuos auf seiner Erhu, aber hört selbst, wirklich beindruckend.

Was den Han-Chinesen das morgendliche Tai-Chi im Park ist den Naxi, einer Ethnie in Yunnan, der Tanz im Kreis. Die Älteren am Morgen und die Jüngeren am Abend. Und hier gibt`s die Livemusik dazu, aufgenommen in Lijang. (Das ist übrigens auch ein richtiger Karaoke-Hit hier in Beijing.)