berlinpeking

Die Eroberung des öffentlichen Raumes

Samstag, 28. August 2010 von admin

Typisch für Beijing ist die Eroberung des öffentlichen Raumes, frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. So tanzen die Beijinger abends gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, schlafen überall, machen morgens und abends gemeinsam Tai Chi, angeln
anglermasse

und schwimmen in den Kanälen inmitten des Zentrums,
baden

stellen vielerorts Stühle und Grünpflanzen auf oder ringen dem Beton etwas Bauland ab für den innerstädtischen Gemüseanbau.
gruenanbau

Im Trüben fischen

Donnerstag, 08. Juli 2010 von admin

Hier ist nun auch der Sommer eingekehrt, d. h. durchgängig von Ende Juni bis Ende August über 30°C (meist weit darüber), unterbrochen durch kurze zum Teil sehr starke Regenschauer.
Bei diesen Temperaturen wundert es auch nicht, wenn die eh ohne Frischwasser auskommenden Kanäle Pekings ins gesundheitlich bedenklich Grüne kippen.
bluehende_landschaft2

Was allerdings wundert, dass das manche Angler nicht von ihrem geliebten Hobby abhält.
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Things Chinese: It’s Crickettime

Montag, 05. Juli 2010 von admin

Sommerzeit ist Grillenzeit und nun haben letzte Woche endlich wieder die Grillen und Zikaden angefangen, laut zu zirpsen (Hier könnt ihr selbst hören). Grillen spielen als „Haustiere“ in China vor allem bei den Männern eine wichtige Rolle. Sie werden wegen ihres schönen „Gesangs“ und vor allem auch zum Kämpfen gehalten. Für den Tiertransport eignen sich die kleinen Rattankörbe
zikade_cricket

oder die Plastikboxen, in denen es dann einige Tiere auch schaffen zu überwintern – transportiert und schön warm gehalten in der inneren Jackentasche ihres Besitzers.
cricketbox

PS: Man muss wissen, dass Grillen nur ca. 100 Tage alt werden und dann im Herbst sterben. Der Stolz eines jeden Grillenhalters ist es daher, wenn das Tier den Winter übersteht. Der Kerl in der Plastikbox – Tier eines stolzen Taxifahrers – war weit über 6 Monate alt.

Geschlechtsumwandlung

Dienstag, 18. Mai 2010 von admin

weiblicher Pappeln und Weiden ist nur eine der Maßnahmen, die das Beijinger Büro für Landschaft und Forst ergreift, um der Fusselsamen von 1,3 Millionen Bäumen Herr zu werden.
Dieser Mann jedoch streicht weiter an seinem Hocker – völlig unbeeindruckt von den fliegenden Wollmäusen.

sisiphos

Things Chinese: Der Baum, dein Freund und Helfer

Dienstag, 04. Mai 2010 von admin

Bäumen wird in China viel Kraft zugesprochen. Deshalb sieht man in vielen Parks Menschen, die Bäume umarmen, die etwas in die Baumkronen schreien, Menschen, die sich an Bäumen reiben,
baumkraft

anlehnen …
baumkraft2

 

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