… sind – wie ja bekannt ist – in China eine wahre Delikatesse. Ihnen wird eine medizinische und libidosteigernde Wirkung nachgesagt. Natürlich kann man sie deshalb in Apotheken kaufen, hier halbiert in unverarbeitetem Zustand oder in Honig eingelegt.

Normalerweise kommen sie aber in Suppen auf den Tisch – hier in einer reifen Papaya – und sind dann als solche auch gar nicht mehr erkennbar.

Chinesische Datteln, auch Jujube genannt, sind gut für die Frau – für die Blutbildung – so heißt es hier in China. Da wundert es auch nicht, wenn dutzend verschiedene Arten und Größen in unterschiedlichen Geschmacksnuancen und Qualitäten angeboten werden.
Man isst sie getrocknet als Snack oder im Herbst ganz frisch. Wirklich lecker sind sie jedoch im Tee: Einfach zwei Datteln in den Schwarztee tun – mhm – das gibt dem Ganzen eine angenehme Süße.
sind ein beliebter Snack hier in Beijing. Überall sieht man die abgeknabberten Schalen herumliegen. Dieser Berg besteht aber nicht aus Schalen, sondern das sind von Ai Wei Wei kunstvoll aufgetürmte Sonnenblumenkerne in einer Ausstellung.
Letztens haben wir ihn übrigens leibhaftig beim Shoppen im American Apparel getroffen.
Typisch Chinesisch (bzw. asiatisch) sind Getränke mit Gelee.

In bunten Flüssigkeiten (und manchmal auch im Kaffee) schwimmt Gelee in Form von Kügelchen, oder Stückchen herum. Na dann Prost! Ich frage mich, wie das durch den Strohhalm passt.

In Beijing gibt’s viele kleine Garküchen und Essstände auf den Straßen. Besonders beliebt sind die Eierkuchen: bestrichen mit brauner süßlicher und roter scharfer Soße, belegt mit Kräutern, einem Ei und fritttierten Teig… sehr lecker.

Und in die andere Hand gibt’s dann die geräucherte Süßkartoffel.
