… schlafen im Sommer gern einige Beijinger (und auch anderswo), was bei nächtlichen Temperaturen um die 26-28°C im Juli und August auch nicht überrascht.

Denn im Freien gibt es wenigstens ab und an ein laues Lüftchen.

Typisch für Beijing ist die Eroberung des öffentlichen Raumes, frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. So tanzen die Beijinger abends gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, schlafen überall, machen morgens und abends gemeinsam Tai Chi, angeln

und schwimmen in den Kanälen inmitten des Zentrums,

stellen vielerorts Stühle und Grünpflanzen auf oder ringen dem Beton etwas Bauland ab für den innerstädtischen Gemüseanbau.

Sommerzeit ist Regenzeit. Wie aus dem Nichts kann es anfangen zu regnen wie aus Kübeln. Das macht nichts, haben doch die chinesischen Damen im Sommer immer einen Schirm dabei – gegen die Sonne und gegen den Regen.

Kommt man dann mit nassem Schirm in ein Bürogebäude oder ein Geschäft, kümmern sich oftmals gleich mehrere Servicekräfte um das Einpacken des tropfenden Schirms in die so genannten Schirmantitropftüten.

Heiße Cola mit Ingwer und Zitrone… das ist ein beliebtes Heißgetränk in Hongkong und schmeckt gar nicht mal so schlecht (das sagt eine Person, die Cola eigentlich nicht mag).
Laut TCM soll man ja vor allem im Sommer heiße Getränke zu sich nehmen (Auch Wichtig: Eis nur im Winter!), denn für die Erwärmung eiskalter Getränke auf Körpertemperatur braucht der Körper zu viel Energie.
Dieses Sprichwort gibt es natürlich in China auch, denn die Chinesen sind extreme Frühaufsteher. Geht man morgens kurz nach sechs in einen Beijinger Park, ist dieser voll mit vor allem älteren Menschen, die Sport machen oder einfach ein bisschen schwatzen.
Dieser Mann tut gleich beides (das sage noch mal einer, Männer seien nicht multitaskingfähig!): Er schwatzt, während er entspannt den Spagatsitz ausprobiert.