Typisch für Beijing ist die Eroberung des öffentlichen Raumes, frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. So tanzen die Beijinger abends gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, schlafen überall, machen morgens und abends gemeinsam Tai Chi, angeln

und schwimmen in den Kanälen inmitten des Zentrums,

stellen vielerorts Stühle und Grünpflanzen auf oder ringen dem Beton etwas Bauland ab für den innerstädtischen Gemüseanbau.

Dieses Sprichwort gibt es natürlich in China auch, denn die Chinesen sind extreme Frühaufsteher. Geht man morgens kurz nach sechs in einen Beijinger Park, ist dieser voll mit vor allem älteren Menschen, die Sport machen oder einfach ein bisschen schwatzen.
Dieser Mann tut gleich beides (das sage noch mal einer, Männer seien nicht multitaskingfähig!): Er schwatzt, während er entspannt den Spagatsitz ausprobiert.
… ist ein erfrischendes Bad inmitten von Peking, danach etwas zu essen, eine Zigarette und dazu ein Bier.
Da in China vieles auf drei Rädern fährt, hat man kurzerhand auch das Einrad mit zwei kleinen Vorderrädern ausgestattet. Man kommt vorwärts, es ist nicht so gefährlich wie das Einrad und es spart Platz, da richtige Dreiräder meist größer sind.
“I’m fresh, I’m cool, I do break-dance.” Das ist das Motto einer Beijingerin, die mit 70 Jahren angefangen hat, Breakdance zu tanzen. Diese Frau (und ihre „Jüngerinnen“) gibt es wirklich. Bei einer öffentlichen Aufführung des Dokumentarkurzfilms über die Hip-Hop-Omas waren auch (die???) Damen älteren Semesters zugegen. Wirklich sehr beeindruckend!!! Der Kurzfilm kann hier gesehen werden.