und beliebtes Partymitbringsel ist dieses sitzfähige Plastikhähnchen, das beim Draufdrücken wilde Geräusche macht (Hörprobe). Einem Kollegen hat es sogar draußen am Rucksack befestigt zu einem schnellen und unkomplizierten Grenzübergang nach Kirgisistan verholfen.
Sommerzeit ist Grillenzeit und nun haben letzte Woche endlich wieder die Grillen und Zikaden angefangen, laut zu zirpsen (Hier könnt ihr selbst hören). Grillen spielen als „Haustiere“ in China vor allem bei den Männern eine wichtige Rolle. Sie werden wegen ihres schönen „Gesangs“ und vor allem auch zum Kämpfen gehalten. Für den Tiertransport eignen sich die kleinen Rattankörbe

oder die Plastikboxen, in denen es dann einige Tiere auch schaffen zu überwintern – transportiert und schön warm gehalten in der inneren Jackentasche ihres Besitzers.

PS: Man muss wissen, dass Grillen nur ca. 100 Tage alt werden und dann im Herbst sterben. Der Stolz eines jeden Grillenhalters ist es daher, wenn das Tier den Winter übersteht. Der Kerl in der Plastikbox – Tier eines stolzen Taxifahrers – war weit über 6 Monate alt.
In China wird alles verwertet. So wundert es nicht, dass die Hühnchenpfanne mit Kopf und Füßen kommt. Generell werden Hühnchenstücke immer mit Knochen serviert. Da wird das Hühnchenessen schnell mal so anstrengend wie bei einem grätenreichen Fisch.