Typisch für Beijing ist die Eroberung des öffentlichen Raumes, frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. So tanzen die Beijinger abends gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, schlafen überall, machen morgens und abends gemeinsam Tai Chi, angeln

und schwimmen in den Kanälen inmitten des Zentrums,

stellen vielerorts Stühle und Grünpflanzen auf oder ringen dem Beton etwas Bauland ab für den innerstädtischen Gemüseanbau.

Hier ist nun auch der Sommer eingekehrt, d. h. durchgängig von Ende Juni bis Ende August über 30°C (meist weit darüber), unterbrochen durch kurze zum Teil sehr starke Regenschauer.
Bei diesen Temperaturen wundert es auch nicht, wenn die eh ohne Frischwasser auskommenden Kanäle Pekings ins gesundheitlich bedenklich Grüne kippen.

Was allerdings wundert, dass das manche Angler nicht von ihrem geliebten Hobby abhält.

gibt es natürlich auch hier in China. China hat z. B. ebenfalls das Bezahlen für Plastiktüten eingeführt… besonders schön finden wir die Ökoverpackung für Bücher: einfach ein Blatt Papier und ein Strick drum.
weiblicher Pappeln und Weiden ist nur eine der Maßnahmen, die das Beijinger Büro für Landschaft und Forst ergreift, um der Fusselsamen von 1,3 Millionen Bäumen Herr zu werden.
Dieser Mann jedoch streicht weiter an seinem Hocker – völlig unbeeindruckt von den fliegenden Wollmäusen.
Unser erster Sandsturm! Heute Vormittag gab es den ersten richtig starken Sandsturm dieses Jahres in Beijing. Beijing ist bekannt dafür, dass es vor allem im Frühling aufgrund der Wetterlage zu Stürmen kommt, die den Wüstensand weit ins Land transportieren.
Der Himmel färbt sich dann eigentümlich orange.
