Die meisten U-Stationen Beijings liegen an großen Straßenkreuzungen und haben daher 4 Ausgänge. Ich stand immer oft sehr lange vor den Lageplänen, um zu schauen, wo ich am besten herausgehe, damit ich nicht zu viele Straßen überqueren muss.
Es hat Monate gedauert, bis ich kapiert habe, dass die Ausgänge immer gleich (im Uhrzeigersinn) ausgerichtet sind: Sofern es vier Ausgänge gibt, liegt A immer im Nordwesten, B im Nordosten, C im Südosten usw. Und natürlich steht das überall auch in Englisch dran…
Der Radarerkenner ist eine sehr nützliche Erfindung für den Straßenverkehr, erkennt er doch nicht nur fest installierte Blitzer, sondern auch mobile in Polizeiautos versteckte Überwachungskameras.
Er warnt seinen Besitzer, indem er einen durchdringenden Piepton von sich gibt, der je nach Entfernung in immer kürzeren Abständen erfolgt (ähnlich der Einparkhilfe beim Rückwärtsfahren). Echt praktisch für den Fahrer, aber nervig für den schlafenden Beifahrer. ![]()

… und das Explodierenlassen jeglicher Automobile natürlich auch. Für diese Verbote wurden im Botschaftsviertel extra reguläre Verkehrsschilder überklebt.

Bäumen wird in China viel Kraft zugesprochen. Deshalb sieht man in vielen Parks Menschen, die Bäume umarmen, die etwas in die Baumkronen schreien, Menschen, die sich an Bäumen reiben,

Es gibt aller Meldungen zum Trotz, dass der Autoverkehr in Peking täglich Neuanmeldungen von ca. 1.500 Autos zu verkraften hat (laut Spiegel vom 17.02.2009), immer noch eine stattliche Anzahl von Radlern, die auch oftmals ihre Kinder auf dem Rad transportieren.
Da es hier keine „TÜV-ähnliche“ Anstalt gibt, haben die Fahrradbüdchen eine Vielzahl an verschiedenen Kinderfahrradsitzen im Angebot. Hier ein besonders schönes Exemplar, das sich sicherlich auch als Campingsitz verwenden lässt.
Man beachte die besonders schöne farbliche Abstimmung von Großmutters T-Shirt, Kindersitz und Kinderhöschen.